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DEUTSCHLAND UND AUSTRALIEN

1740 war die Sinfonie das zentrale Genre der Orchestermusik. Hauptzentren dieser Art sind die deutschen Städte Mannheim und Berlin sowie die österreichische Hauptstadt Wien. Der böhmische Komponist Johann Stamitz hat dem Mannheimer Orchester internationale Berühmtheit verschafft, indem er es ihm erlaubte, seine Sinfonien aufzuführen. Stamitz war der erste, der einer Sinfonie nach dem Menuettsatz einen vierten Satz hinzufügte, der einen schnellen Abschluss bildete. Auch die beiden Themen seiner Sonatensätze sind oft sehr gegensätzlich.

In Berlin schrieben auch die Komponisten Johann Gottlieb Graun und C.P.E. Bach (Sohn von J.S. Bach) Drei-Kapitel-Crossover mit markanten thematischen Kontrasten und Betonung der emotionalen Entwicklung und des Ausdrucks.

In Wien dominierten viersätzige Sinfonien, wobei der erste Satz besonders interessant war. Die Komponisten hier setzen verstärkt auf Blasinstrumente und achten besonders auf melodische Kohärenz; Übergänge zwischen Themen können beispielsweise aus kurzen Absätzen des Hauptthemas bestehen. Zu den Wiener Komponisten der Zeit gehörten Georg Matthias Monn und Georg Christoph Wagensil. Ein weiterer Sohn von J.S. Bach ist J.C. Bach war ebenfalls sehr einflussreich, er studierte in Italien, um in London zu arbeiten, seine Sinfonien sind erfüllt von der Klarheit italienischer Melodien.

HAYDN UND MOZART: DIE KLASSISCHE Sinfonie

In Wien erreichte die Symphonie des 18. Jahrhunderts ihren Höhepunkt. Es war das Ende des 18. Jahrhunderts mit den Meisterwerken von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven. Haydn, die erste große Wiener Symphonie, experimentierte ständig mit neuen Techniken und Instrumenten in der Orchesterkomposition. Er komponierte 104 Sinfonien, und dieser Prozess verlängerte und erweiterte die symphonische Form. Langsame Eröffnungen gehen oft Kapiteln voraus, Sonatensätze vermeiden oft thematische Kontraste; die Schlußsätze, in Sonaten- oder Rondoform, haben eine Kraft und Gewicht, die in den Werken früherer Komponisten nicht zu finden sind. Haydn verwendete oft Kontrapunkt und integrierte ihn in seinen symphonischen Stil. Diese typischen Merkmale sind auch in ungewöhnlichen Symphonien wie der Symphonie „Adieu“ (1772) vorhanden – in der die Musiker bis in die letzten Minuten des Werkes nach und nach die Bühne verlassen.

Obwohl Haydn oft als Vater der Sinfonie bezeichnet wird, debütierte das Genre tatsächlich in Italien und Deutschland. Haydn entwickelte das Genre in Form von vier Sätzen, gab ihm eine sogenannte klassische Form und führte es zu neuen musikalischen Höhen. Haydn und sein genialer Freund Wolfgang Amadeus Mozart haben sich in der symphonischen Technik gegenseitig beeinflusst. Mozart, einer der größten symphonischen Meister aller Zeiten, komponierte 41 Sinfonien von wunderbar erfinderischer Natur. Zu seinen bekanntesten Sinfonien zählen die Linzer Symphoniker (1783), Prag (1786), Haffner (1782); und die letzten drei Symphonien: Es-Dur, g-Moll und Jupiter (1788), was die Symphonie für immer zu einem großartigen Genre mit einem zutiefst ausdrucksstarken Charakter macht.

DA. BEETHOVEN

In seinen neun Sinfonien führte Ludwig van Beethoven das Konzept der thematischen Beziehungen zwischen Sätzen ein. Vor Beethoven waren die Themen jedes Kapitels unabhängig voneinander. Beethoven hat die Ausdrucksmöglichkeiten der symphonischen Gattung stark und tiefgreifend erweitert und ihr die Möglichkeit gegeben, reiche und intensive Emotionen darzustellen. Diese große Ausdrucksfähigkeit war in erheblichem Maße in seinen ersten beiden Symphonien vorhanden, und besonders wichtig wurde sie in seiner Symphonie Nr. 3 in Es-Dur (1805), allgemein bekannt als "Héroque" ("Héros" - früher bestimmt für Napoleon). Dieses Meisterwerk umfasst einen prägnanten und schöpferisch kraftvollen ersten Satz, einen ergreifenden zweiten in Form eines Trauermarsches, eine mitreißende Scherzo-Drei und einen Schlusssatz in Form von Variationen über ein Thema. . Während früher der dritte Satz meist ein Menuett war, wird in Beethovens Sinfonien der dritte Satz zum lebendigen Scherzo.


In seiner Symphonie Nr. 5 in c-Moll (1808) führte Beethoven ein rhythmisches und melodisches 4-Noten-Motiv ein, das die kontrastierenden Teile des Werks vereinen sollte. Die Symphonie Nr. 6 in F-Dur (1808), bekannt als „Land“, beschreibt die Emotionen, die entstehen, wenn der Komponist sich an ländliche Szenen erinnert. Es verwendet einige der Techniken der Live-Musik, erzählt eine einfache Geschichte und simuliert Geräusche wie Vogelgezwitscher und Donner. Die Symphonie Nr. 9 d-Moll (1824), die als eines der größten Werke Beethovens gilt, endet mit einem Chorsatz nach dem Gedicht des deutschen Dichters "An die Freude" Friedrich von Schiller.

Siehe auch die Seite für Symphonie-Klingeltöne: klingeltöne kostenlos

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